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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Netzkultur Social Media Guidelines – Beachtenswertes

Arbeitgeber können in erster Linie nur Einfluss auf das Dienstliche nehmen.  Ein Arbeitgeber kann die private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit verbieten – eine Erwägung, die schon aus Gründen des Datenschutzes nicht von der Hand zu weisen ist.  Im privaten Bereich gestaltet sich die Situation allerdings anders.

Außerhalb des Jobs ist die Nutzung von Social Media Privatsache des Arbeitnehmers.  Darauf kann und darf der Arbeitgeber keinen Einfluss nehmen.  Äußerungen über den Arbeitgeber, auch kritische, sind zulässig.  Aber, die Grenze ist klar.  Der Arbeitnehmer darf den Arbeitgeber durch seine Äußerungen nicht schädigen.  Ein Arbeitgeber muss Beleidigungen, Schmähungen und wahrheitswidrige Behauptungen nicht hinnehmen. 

Je nach Schwere des Vergehens kann der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis sogar ohne vorherige Abmahnung kündigen. 

Arbeitgebern ist zu empfehlen, ihre Mitarbeiter durch Social Media Guidelines zu diesem Thema zu sensibilisieren.  Insbesondere ist es für Arbeitnehmer wichtig zu wissen, dass Beleidigungen von Vorgesetzten oder Kollegen in Social Media Netzwerken eine Kündiung zur Folge haben können.

Mitarbeiter, die ein ausreichendes Wissen im Umgang mit Social Media besitzen, werden kompetenter mit Facebook und anderen Plattformen umgehen.  Für Arbeitgeber ist es ratsam, vorzubeugen um etwaige Schäden vor ihrer Entstehung zu vermeiden.  Weil das Internet nie vergisst, ist eine spätere Schadensbegrenzung nur bedingt möglich und auch durch eine Kündigung nicht rückgängig zu machen.


Quelle:  gmbhchef

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