Englisch nach Maß

Dienstag, 22. Juli 2014

Kulturelle Unterschiede im Business: Teil 1: Sprechweisen

Verständnis für unterschiedliche Arten der Kommunikation ist ein wichtiger Punkt.  Wie Menschen miteinander sprechen ist nicht nur von Land zu Land, nein, auch oft von Region zu Region, sehr unterschiedlich.  In manchen Kulturen sind die Menschen eher laut, sehr direkt oder sogar schroff in ihrer Sprache.  Sie unterbrechen ihre Gesprächspartner häufig und unverblümt.  In anderen Kulturen dagegen sprechen die Menschen eher leise, benutzen oft eher blumige oder indirekte Redewendungen.  Sie lassen ihre Gesprächspartner ausreden, nichts auf der Welt würde sie dazu bringen, jemanden im Redefluss zu unterbrechen.
                                         
Stellen Sie sich jetzt eine geschäftliche Situation vor, in der diese beiden Kulturen aufeinander prallen.  Zum Beispiel in einem Meeting in dem wichtige Dinge verhandelt werden sollen.  Ohne das passende interkulturelle Verständnis wird solch ein Zusammenprall schnell desaströs.

Ein wichtiger Tipp ist daher:  Versuchen Sie auf Ihr Gegenüber einzugehen.  Beobachten Sie wie Ihre Gesprächspartner kommunizieren, welche Verhaltensmuster sich dort finden.  Dies können Sie schon bei den diversen Vorstellungsriten feststellen.  Wie stellen sich die Menschen vor?  Welche Fragen stellen sie?  Wie verläuft der Small Talk?  Ganz wichtig, sprechen Sie Ihre Gesprächsparter immer mit Herr bzw. Frau Sowieso in der jeweiligen Sprachform an (Mr., Ms., Madame, Monsieur, -san, etc.).  Benutzen Sie keine Vornamen, es sei denn, Sie werden explizit dazu aufgefordert:  "Hello, Mr. Smith".  "Call me Tom."

Am Donnerstag:  Teil 2:  Hierarchien

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